|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Vom Kampf ums Dasein zu Fairness und Solidarität
13. Tagung | 2008 | 38 TeilnehmerInnen
Die Theorien und Modelle der Standardökonomie beruhen zum großen Teil auf dem Menschenbild des sog. homo oeconomicus. Es unterstellt, dass wirtschaftliches Handeln rational abläuft und allein auf die
Maximierung von Nutzen und Gewinn ausgerichtet ist. Im Gegensatz zu diesem Menschenbild heben neuere Theorieentwicklungen, insbesondere auf dem Gebiet der experimentellen Ökonomie, die große Bedeutung des Bemühens
um Fairness in der Wirtschaft hervor.
Im Blick auf das sich wandelnde Menschenbild der Ökonomie stehen auch die alternativ-ökonomischen Geld- und Bodenreformansätze vor der Aufgabe, ihr
Menschenbild zu überprüfen. Zeitweise unterlag es dem Einfluss der Evolutionstheorie, was zur Vorstellung eines ‚Kampfes ums Dasein’ auch in einer vom Kapitalismus befreiten Marktwirtschaft führte. Im Bemühen um
eine Überwindung sozialdarwinistischer Vorstellungen sucht die Geld- und Bodenreformbewegung seit längerem nach einem tragfähigeren Menschenbild. In dessen Mittelpunkt soll das Ziel einer gleichen Teilhabe aller
Menschen an natürlichen und gesellschaftlichen Lebensgrundlagen stehen - ebenso das Leitbild einer Wirtschaft, die sich sowohl durch ihre Freiheitlichkeit als auch durch Fairness und Solidarität auszeichnet.
Im Rahmen ihrer Arbeit an einem neuen Menschenbild sucht die Geld- und Bodenreformbewegung auch den Dialog mit der Solidarischen Ökonomie, die während der letzten zehn Jahre in Lateinamerika
entstanden ist und die seit einiger Zeit auch in Deutschland zunehmende Resonanz findet.
|
 |
 |
|
Die einzelnen Beiträge:
Dipl.-Ökon. Werner Onken, Oldenburg Vom Kampf ums Dasein zu Fairness und Solidarität in der Wirtschaft
Dipl.-Wirt.-Inf. Norbert Rost, Dresden Homo oeconomicus – Eine Fiktion der Standardökonomie
|
 |
 |
|
Ass.jur. Fritz Andres, Kirn/Nahe Macht der Wettbewerb die Menschen zu Egoisten?
|
|
|
 |
 |
|
Prof. Dr. em. Roland Geitmann, Kehl, und Dr. Gerhardus Lang, Boll Geschwisterlichkeit als zukünftiges Leitbild des Wirtschaftens
Prof. Dr. Clarita Müller-Plantenberg, Kassel
Solidarische Ökonomie in Lateinamerika.
|
 |
 |
|
Pausengespräche auf der Dachterrasse
|
|