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6 | Vereinnahmungsversuche von Rechts

Der politische Rechtsextremismus in der Zeit vor 1933 war bestrebt, einzelne Begriffe aus dem Denkansatz der Geld- und Bodenreform zu übernehmen und sie so umzudeuten, dass sie sich in dessen eigene Ideologie einfügen ließen. Die Verfälschung der Bodenreform zu einem Instrument der Arisierung der Landwirtschaft bzw. der Geldreform zur „Brechung der Zinsknechtschaft“ als Propagandamittel der NSDAP wirkt nach und weckt noch lange nach dem Ende der NS-Tyrannei die Befürchtung, dass Geld- und Bodenreformgedanken zur erneuten Ausbreitung rechtsextremistischer Ideologien beitragen könnten. Diese Befürchtung wird noch dadurch verstärkt, dass es auch in neuerer Zeit Versuche der NPD und der „Partei National Orientierter Schweizer“ (PNOS) gibt, Gedanken der Geld- und Bodenreform in nationalistisch pervertierter Form für sich zu vereinnahmen.

â—Ź  Daher ist uns eine klare Distanzierung gegenĂĽber solchen Vereinnahmungsversuchen wichtig. Lesen Sie bitte hierzu die folgenden Texte:

Gerhard Senft
Antikapitalismus von Rechts? – Eine Abrechnung mit Gottfried Feders „Brechung der Zinsknechtschaft“

Gerhard Senft:
Im Vorfeld der Katastrophe - Die Wirtschaftspolitik des Ständestaates Österreich 1934-1938.
Ca. 800 Seiten incl. Dokumentenanhang „Armee und Wirtschaft“; mit zahlreichen Tabellen und Graphiken; gegenüber der Erstauflage Wien 2002 verbessert und 2015 mit einem aktuellen Vorwort versehen.
Volltext im Internet:  
http://austrofaschismus-wirtschaftspolitik.at

Werner Onken
Gefahren für die Geld- und Bodenreform von rechts –
Kritische Auseinandersetzung mit den Programmen von NPD und PNOS

â—Ź  Wir distanzieren uns auch von den Bestrebungen von Reiner Bischoff, mit seinen Veröffentlichungen „Geld und Asyl“ (1993) und „Entmachtung der Hochfinanz“ (2002) sowie mit Beiträgen auf einer NPD-nahen „antikapitalistischen“ Website Gedanken der Geld- und Bodenreform in rechtsextreme Kreise hineinzutragen. FĂĽr ebenso verfehlt halten wir seinen Versuch, Missdeutungen der Geld- und Bodenreform im NPD-Organ „Deutsche Stimme“ (in der Nr. 4/2008) richtig zu stellen.

â—Ź  Zur weiterfĂĽhrenden Auseinandersetzung mit der Ideologie des Rechtsextremismus empfehlen wir die folgende kritische Literatur:

Oliver Decker und Elmar Brähler unter Mitarbeit von Norman Geißler:
Vom Rand zur Mitte - Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland
Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2006.

Deutscher Gewerkschaftsbund (Hrsg.):
Trittbrettfahrer der sozialen Frage - Sozialdemagogie von NPD und Neonazis
Berlin: Deutscher Gewerkschaftsbund, 2. Auflage 2007.

Harald Bergsdorf:
Die neue NPD – Antidemokraten im Aufwind
MĂĽnchen: Olzog Verlag, 2007. 160 Seiten.

Uwe Backes & Henrik Steglich:
Die NPD – Erfolgsbedingungen einer rechtsextremistischen Partei
Baden-Baden: Nomos Verlag, 2007. 426 Seiten.

Fabian Virchow:
Die extreme Rechte als globalisierungskritische Bewegung?
in: Ivonne Bemerburg und Arne Niederbacher (Hrsg.), Die Globalisierung und ihre Kritik(er) – Zum Stand der aktuellen Globalisierungsdebatte, Wiesbaden 2007, S. 215–232.

Fabian Virchow und Christian Dornbusch: 
88 Fragen und Antworten zur NPD  - Weltanschauung, Strategie und Auftreten einer Rechtspartei - und was Demokraten dagegen tun können
Schwalbach: Wochenschau Verlag, 2008. 335 Seiten.

Andrea Röpke und Andreas Speit (Hrsg.):
Neonazis in Nadelstreifen – Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft
Berlin: Chr. Links Verlag, 2008. 208 Seiten.

Michael Kohlstruck:
Völkische Geschichtsauffassungen und erinnerungspolitische Argumentationen im deutschen Rechtsextremismus der Gegenwart
in: Jahrbuch fĂĽr Politik und Geschichte 2 (2011), S. 41-56.

Markus Bernhardt:
Das braune Netz – Naziterror, Hintergründe, Verharmloser, Förderer
Köln: Papyrossa Verlag, 2012.

Guido Speckmann & Gerd Wiegel:
Die Rechte von heute – Vom alten Faschismus zum neuen Sozialdarwinismus
in: Blätter für deutsche und internationale Politik Nr. 3/2012, S. 98–106.

Karin Priester:
Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Europa
in: Vorgänge – Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik, Nr.1/2012, S. 52–59.

Toralf Staud und Johannes Radke:
Neue Nazis - Jenseits der NPD: Populisten, Autonome Nationalisten und der Terror von rechts
Köln: Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2012.

Olaf Sundermeyer:
Rechter Terror in Deutschland - Eine Geschichte der Gewalt
MĂĽnchen: Beck Verlag, 2012.

Wolfgang Benz:
Die Feinde aus dem Morgenland - Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet
MĂĽnchen: Beck Verlag, 2012.

Andrea Röpke & Andreas Speit (Hrsg.):
Blut und Ehre - Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland
Berlin: Chr. Links Verlag, 2013.

Stefan Aust & Dirk Laabs:
Heimatschutz - Der Staat und die Mordserie des NSU
MĂĽnchen: Pantheon Verlag in der Gruppe Random House, 2014.

Julian Bruns & Kathrin Glösel & Natascha Strobl: 
Rechte Kulturrevolution - Wer sind die Rechtsintellektuellen von heute?
Hamburg: VSA-Verlag, 2015 (AttacBasisText 47).

Alexander Häusler & Rainer Roeser: 
Die rechten ›Mut‹-Bürger - Entstehung, Entwicklung, Personal & Positionen der 'Alternative für Deutschland'
Hamburg: VSA-Verlag, 2015
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